















In den frühen Morgenstunden des 25. April 2026 verwandelte sich die Schwimmhalle Dresden Prohlis
in eine Bühne für sportlichen Ehrgeiz, nasse Haare und viel gute Laune. Beim traditionsreichen
Wettkampf „TuRs Hexentanz“, ausgerichtet vom SWV TuR Dresden wurde es wiedermal „krass nass“,
denn es trafen sich zahlreiche Vereine aus der Region, um sich in verschiedensten Disziplinen und
Altersklassen zu messen.
Mit am Start waren unter anderem die Dresdner Delphine e.V., der Dresdner SC 1898, der Post SV
Dresden, die SG Klotzsche, der SV Weixdorf e.V. sowie der USV TU Dresden e.V.. Kurz gesagt: Alles,
was in und um Dresden schwimmen kann, war vertreten.
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite – strahlender Sonnenschein draußen, während es
drinnen bei angenehmen 26 Grad Wassertemperatur und einer „mollig warmen“ Hallenluft fast
schon tropisch zuging. Beste Bedingungen also, um persönliche Bestzeiten zu jagen oder zumindest
nicht zu frieren. Die Motivation hing hoch, die Akkus wurde morgendlich bei manchem mit
Nutellatoast oder Kaffee aufgeladen und das selbst gesteckte Ziel lautete – zumindest vereinzelt –
„die Bahnen so schnell wie möglich zu schwimmen“ 😀 .
Geschwommen wurde in sämtlichen Lagen und Distanzen – von den jüngsten Nachwuchstalenten bis
hin zu den routinierten Vielstarterinnen und Vielstartern. Bei den Wettbewerben wurde es trotz
fehlender Zuschauer zeitweilen trotzdem recht laut, denn man feuerte sich mitunter leidenschaftlich
gegenseitig an. Familienmitglieder und andere Fans mussten diesmal leider vor der Halle bleiben.
Dort entwickelte sich jedoch schnell eine eigene Fanmeile: mitfiebernd, anfeuernd und gelegentlich
ratlos, wenn man versuchte, durch beschlagene Fenster etwas zu erkennen. Stolze Gesichter waren
dennoch zu erkennen.
Drinnen ging es derweil diszipliniert, aber keineswegs humorlos zu. Zwischen Startpfiff und
Zielanschlag zeigte sich, dass Schwimmen nicht nur ein Kampf gegen die Uhr ist, sondern auch gegen
die eigene Schwimmbrille, die grundsätzlich im unpassendsten Moment verrutscht.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Ein Buffet sowie zahlreiche selbst mitgebrachte Snacks
sorgten dafür, dass niemand Gefahr lief, vor Hunger langsamer zu schwimmen – eine
ernstzunehmende Bedrohung im Wettkampfalltag.
Am Ende des Tages stand fest: „TuRs Hexentanz“ machte seinem Namen alle Ehre. Es wurde geflitzt,
geplanscht und gekämpft, als hätten alle Beteiligten einen kleinen Zaubertrank intus. Unser Verein
erkämpfte an diesem Tag disziplin- und altersklassenübergreifend 39x den ersten Platz. Stark. Ein
rundum gelungener Wettkampf, der Sport, Gemeinschaft und eine Prise Humor perfekt miteinander
verband – und der sicherlich auch im nächsten Jahr wieder viele Schwimmbegeisterte anlocken wird.
Alle TuRisten bedanken sich bei den fleißigen Helfern, Trainern, Kampfrichtern und Fans für die
Unterstützung ohne die so ein Wettkampftag völlig unmöglich wäre.