Mit Teamgeist und Kampfeswille in der Staffel

3. Dezember 2017

Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend

Als kleinster Verein trat eine Auswahl des SWV TuR Dresden e.V. erstmals als Staffel beim Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend in der Schwimmhalle Prohlis an. Dabei mussten sich Elina, Lia, Lina, Isabell und Anna unter anderem größeren Altersklassen stellen. Auch wenn diesmal keine Titel oder Medaillen geholt werden konnten, war dieser Wettkampf aus anderer Sicht für TuR ein Erfolg.

Bereits die erste Staffel mit viermal 100 m Freistil zeigt unseren Schwimmern den immensen Konkurrenzdruck zu anderen Vereinen. Auch wenn wir im schnellsten Lauf eingegliedert wurden und am Ende 100 m zurück lagen, zeigten wir Moral und Willensstärke und beendeten diese Staffel mit einer Zeit von 6:52:2. Bei der darauffolgenden Staffel über 100 m Brust kämpften wieder alle hart und verkürzten den Rückstand dieses mal auf 50 m. Wir beendeten diese Staffel unter Anfeuerung der anderen Vereine in einer Zeit von 7:37:5.

In der dritten Staffel über 100 m Rücken kamen wir mir einem Rückstand von 75 m und einer Zeit von 7:31:0 ins Ziel. Alle kämpften super, wobei allerdings auch Trainingsschwächen offenbarten – Wenden müssen auch bei uns geübte werden! Leider wurden wir in dieser Staffel aufgrund eines Frühstarts disqualifiziert. Dieser moralische Rückschlag sollte später allerdings noch eine gewichtige Rolle spielen.

Die eigentlich letzte Staffel über viermal 100 m Lagen absolvierten wir ungebrochen. Der Teamspirit der sich dabei offenbarte berührte nicht nur die beiden Trainer Kathi und Kirsten. Wir schrien jeden einzelnen ins Ziel und beendeten dies in einer Zeit von 7:05:3.

Mit den letzten Kraftreserven aber einem Kampfeswillen, den nur überzeugte Sportler aufbringen können, traten die Mädels noch einmal über 100 m Rücken an und schlossen diese Staffel erfolgreich mit 7:25:6 ab. Damit tauchte TuR trotz Disqualifikation in der Gesamtwertung auf. Kathi und Kirsten waren absolut beeindruckt und stolz auf ihr Team. Auch wenn diesmal die Ausbeute null war hat es die Schwimmerinnen zu einem Team geformt, die trotz geringer Erfolgsaussichten stoisch ihre Runden absolvierten. Diese Einstellung verdient höchste Anerkennung und Respekt.